... die Molmerswender Kunsttage

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2001 bis 2009

Im Jahr 2009 hat Molmerswende, nach erfolgreichen Aktionen in den vorangegangenen acht Jahren, zu den 9. und letzten Molmerswender Kunsttagen eingeladen. Unser malerischer, am Rande des Harzes gelegener Geburtsort des Balladendichters Gottfried August Bürger, hat in diesen Jahren eine beachtliche Zahl von Künstlern vieler Genres zu seinen Gästen zählen können. Neben dem Kunstmarkt öffnete auf dem Hof in der Hauptstraße 20 auch ein kleiner Markt mit Kunsthandwerk und Produkten der Region. Der Maler und Grafiker Heino Koschitzki öffnete in der Hauptstraße 24a interessierten Besuchern gern die Pforten zu seinem Atelier.

Im Scheunenkino, auf dem liebevoll restaurierten Hof der Familie Damert, wurden neben vielen Märchen- und Kinderfilm von bekannten Regisseuren und Drehbuchautoren, wie z.B. Rolf Losansky, auch diverse Dokumentarfilme von Olaf Skrzipczyk, Bernd Sahling und Piet Eekmann gezeigt. Als ein weiterer Ehrengast bei unseren Kunsttagen brachte Rainer Simon u.a. seine DEFA-Filme Zünd an es kommt die Feuerwehr, Till Eulenspiegel und nicht zuletzt Die Frau und der Fremde mit nach Molmerswende, der 1985 – als einzige DDR-Filmproduktion überhaupt – den Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele verliehen bekam.

So hatten wir in den vergangenen Jahren einige kulturelle Höhepunkte zu bieten, versammelten wir doch viele Male Kreative aus Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Belgien zu den Kunsttagen in Molmerswende.

Leider ist es uns mit dem Anknüpfen an alte kulturelle Traditionen unseres Ortes nicht gelungen, die benötigten starken Partner für die Fortsetzung und Weiterentwicklung der Kunsttage zu finden. Und da man dauerhaften Erfolg nicht erzwingen kann, haben wir lieber aufgehört, als es am schönsten war …



Impressionen der Molmerswender Kunsttage 2009

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